
Warum Ihr Badezimmerheizer nicht einfach explodiert
Denken Sie an Ihren Morgenbad: Es ist feucht und dampfig – dazu gibt es noch Infrarotlampen, die Wärme abgeben, damit man warm bleibt. Stellen Sie sich nun vor, eine einzige Tropfen kalten Wassers fällt auf einen Glasrohr, das bei 500°C glüht.
Mit herkömmlichem Quarzglas führt das zu einem lauten „Knall“ sowie vielen Glasscherben. Das ist sicherlich nicht die ideale Art, den Tag zu beginnen.
Deshalb verwenden wir explosionssicheres Quarzglas. Dadurch wird die „thermische Belastung“ besser verteilt.
Die Physik hinter dem „Knall“
Wenn eine kalte Tropfe auf ein extrem heiße Lampe trifft, entsteht an dieser Stelle eine kleine, extrem kalte Zone. Der Rest des Glases dehnt sich weiterhin durch die Wärme aus – doch diese eine Stelle schrumpft sofort. Diese Spannung führt dazu, dass das Glas zerbricht.
Um das zu verhindern, verwenden wir eine spezielle hitzebeständige Beschichtung oder ein modifiziertes Quarzmischmaterial. Dadurch wird die Spannung über die gesamte Oberfläche des Glases verteilt – anstatt dass sie sich an einer Stelle konzentriert. Das ist der Unterschied zwischen einer Lampe, die jahrelang funktioniert, und einer Lampe, die bereits beim Einschalten des Duschwassers zerbricht.
Sofortige Wärme – mit Einschränkungen
Die meisten dieser Lampen arbeiten mit 220 V und verbrauchen dabei 400 bis 800 Watt. Wir entwickeln sie für Kurzwell-Infrarotstrahlung.
Einfach ausgedrückt: Die Wärme verschwendet keine Zeit damit, die Luft im Raum zu erwärmen. Sie strahlt direkt auf Ihren Körper ein – das ist wirklich angenehm.
Aber es gibt auch Nachteile: Die Lampen werden extrem heiß. Wenn der Gehäuse nicht richtig belüftet wird oder die Isoliermaterialien billig sind, kann das Plastikgehäuse im Laufe der Zeit verformen. Es handelt sich dabei um ein empfindliches Gleichgewicht.
Richtige Installation
Wir verwenden gerne R7s- oder Sk15-Anschlüsse – sie passen einfach besser. Es handelt sich dabei um einfache Ersatzteile, die eine stabile elektrische Verbindung gewährleisten.
Falls die Verbindung locker ist, entstehen Spannungsstöße. Das kann dazu führen, dass die Steckdose nach ein paar Wochen kaputtgeht – dann müssen Sie wieder im Kalten zittern.
Noch ein Tipp: Überprüfen Sie Ihre Verkabelung. Wenn Sie drei oder vier solche Lampen nutzen, benötigen Sie Kabel mit ausreichender Stärke. Wenn das Kabel zu dünn ist, entsteht ein Spannungsabfall. Die Lampen werden nicht stark genug erhitzt – und dadurch ist das Glas eher anfällig für Schäden in feuchten Umgebungen.
Halten Sie die Stromversorgung stabil – dann bleibt Ihr Badezimmer warm und sicher.